An der Goetheschule wird es bald noch mehr Summen als bislang: Zwei Bienenvölker sind neuerdings auf dem Schulgelände beheimatet. Dem aufmerksamen Beobachter werden sicherlich schon die beiden leuchtend grün lackierten Kästen aufgefallen sein, die nahe des Wildbienenhotels im Schulgarten stehen. Diese grünen Kästen werden in der Imker-Fachsprache „Bienenbeuten“ genannt und in ihnen können jeweils bis zu 60 000 Honigbienen leben!

In ein paar Wochen wird es also im Schulgarten munter summen und brummen. Dieser Zeitpunkt wird von der Goetheschule sehnsüchtig erwartet, denn dann beginnt die spannende Imkerzeit! Das Honigbienen-Projekt wurde von den Schülerinnen und Schülern der AG „Lebenswelt Natur“ unter Leitung von Frau Dr. Ammersdörfer ins Leben gerufen. Für die Umsetzung des Projektes haben die Schüler professionelle Unterstützung gewinnen können: Der langjährige Imker, Herr Albert Wagener, begleitet die praktischen Arbeiten und steht mit Rat und Tat zur Seite.

Bei den aktuell winterlichen Temperaturen ist von dem ungeduldig erwarteten munteren Treiben der Bienenvölker jedoch noch nichts zu sehen: Die Bienen sitzen gemütlich in der sogenannten „Wintertraube“. Sie kuscheln ganz eng zusammen und wärmen sich so gegenseitig. In der Mitte dieser Bienentraube ist es am Wärmsten, dort sitzt die „königliche Hoheit“, die Königin des Volkes, und fühlt sich in der Wärme pudelwohl. Erst wenn der Frühling mit wärmeren Temperaturen lockt werden sich die Bienen nach und nach aus den Beuten wagen und ihre neue Umgebung neugierig inspizieren. Sie werden mit Vorfreude und Spannung erwartet!

Einen ganz herzlichen Dank möchte die AG Herrn Boldt, Herrn Bohrsen und Herrn Hentschel aussprechen, ohne deren tatkräftige Unterstützung und handwerkliches Geschick das Projekt nicht hätte umgesetzt werden können!

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